Monatsarchiv für Februar 2009

Was ist Osteopathie?

18. Februar 2009

Was ist Osteopathie ?

Der geistige Vater der Osteopathie, Dr. Andrew Tailor Still (1828-1917), suchte nach Behandlungsformen Krankheiten erfolgreich ohne Medikamente und Chirurgie zu behandeln.

Still kam zur Erkenntniss, dass ein freier Blutfluss Gesundheit gewährleistet, wohingegen lokale oder allgemeine Zirkulationsstörungen Krankheiten hervorrufen.

Bewegung ist Leben. Alles was lebt, fließt.

Die Ostopathie ist zugleich eine Philosophie, eine Wissenschaft und eine Kunst. Ihre Philosophie stellt das Konzept dar von der Einheit der Struktur und der Funktion des Körpers, in Gesundheit wie auch in Krankheit.

Insgesamt ist die Osteopathie ein in sich schlüssiges Medizinsystem, das den Prinzipien angewandter  Anatomie, Pathologie und Physiologie folgt.

Sie stützt sich vor allem auf drei Kernausagen: Der Körper ist eine Einheit. Er ist immer als ganzes an Gesundheit und Krankheit beteiligt.

Der Mensch besitzt Selbstheilungskräfte.

Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig.

Die rationale osteopathische Behandlung basiert auf der Anwendung und dem Wissen der drei Kernaussagen.

Ganzheitlich versucht sie, dem Menschen in seiner körperlichen, emotionalen und geistigen Einzigartigkeit gerecht zu werden, und das Behandlungsziel gemeinsam mit ihm zu erreichen.

In der Osteopathie unterscheidet man drei Behandlungsbereiche

  • Die Parietale Osteopathie zur Behandlung des Muskel-Gelenk-Systems
  • Die Viscerale Osteopathie zur Behandlung der inneren Organe
  • Die Craniosacrale Osteopathie zur Behandlung des zentralen Steuerungssystem des Körpers, des Gehirns und der dieses umgebenden Strukturen.