Matrix Therapie nach Dr. R.

DIE MATRIX-THERAPIE ist als praktische Konsequenz aus dem Projekt „Klinikgekoppelte Grundlagenforschung“ 1991 –1998 an der Universität Erlangen** entstanden. Sie eignet sich für alle chronischen Erkrankungen, die dadurch gekennzeichnet sind, daß die zellumgebende Matrix gestört ist. Vier bereits einzeln wirkende Therapieverfahren werden synergistisch zur Wirkung gebracht.


Vier Basis-Module zur Matrix-Therapie:

I. Matrix-Rhythmus-Therapie

Ein speziell konstruierter Resonator regt mechano-magnetisch die physiologischen Eigenschwingungen vor allem der Skelettmuskulatur und des Nervensystems kohärent an.

Resultat: Normalisierung (Readaptation) der zellulären Rhythmik sowie der Nährstoffflußdichte im extrazellulären Raum. Als Mikroextensionstechnik löst sie Verklebungen und Verspannungen.


II. Matrix IRHyperthermie

Kontrollierte systemische / lokale thermische Gewebsreizung.

Resultat: Erhöhung des Metabolismus jeder Zelle sowie Wiederherstellung der unspezifischen Reizantwort durch die extrazelluläre Matrix um terminale Strombahnen.

Matrix

Die Qualität des Zwischenzellraums (extrazelluläre Matrix) bestimmt biochemische Prozesse und beeinflußt zelluläre Funktionen.

 

III. Sauerstoff-Therapie

Erhöhung des prozentualen O2-Gehalts der Einatemluft.

Resultat: Normalisierung des extrazellulären Sauerstofpartialdrucks und Aktivierung des aeroben Mitochondrialmetabolismus.

Stabilisierung des zellulären Membranpotentials sowie der elektroosmotischen Druckverhältnisse.


IV. Ernährung, orthomolekulare Therapie

Wiederherstellung der Nahrungsqualität der extrazellulären Matrix.

Resultat: Normalisierung biochemischer Aktivitäten und Prozesse insbesondere der Redoxkaskaden in der Zelle sowie in der extrazellulären Matrix.

Erkenntnis aus der Forschung:

Vor zellbiologischem Hintergrund ist es sinnvoll, kranke Menschen, als komplexe Systeme, besonders wenn sie chronisch „physiko-chemisch entgleist“ oder „zeitlich nicht in Takt“ sind, vielschichtig, d.h. komplex zu therapieren.

Effektive Heilungsverfahren (Readaptionsverfahren) bzw. Trainingsverfahren biologischer Systeme entstehen dadurch, daß bewährte „Sympathikus- bzw. Vagusreize“, welche die extrazelluläre Matrix als Zielorgan haben, jeweils sinnvoll kombiniert und als komplexe Systemtherapie konsequent auf die biologischen Informations-, Prozeß- und Strukturebenen einwirken läßt.


Für weitere Informationen können Sie hier unseren Prospekt herunterladen.

Pilates


PILATES

 

ein Bewegungskonzept zur Prävention von Beschwerden des Skelett-/ Muskelapparates sowie mentaler Erschöpfung

 

Im Pilatestraining werden Muskelschlingen trainiert, um lange, schlanke Muskeln zu formen, die der Alltagsbelastung gewachsen sind. Neben oberflächlich manifesten Muskeln, wird auch die tiefe (autochtone) Wirbelsäulen umspannende Muskulatur beansprucht. Diese tiefe Rücken- und Bauchmuskulatur, welche eine Aufrichtung und Stabilität der Wirbelsäule hervorruft, wird besondes angeregt (optimale Prävention für Bandscheibenvorfälle und degenerative Veränderungen der Wirbelsäule). Ziel ist eine Verbesserung der Haltung , Erhöhung der Flexibilität und des Gleichgewichts der Muskeln untereinander, um muskulären Dysbalancen vorzubeugen und inter-segmentalen Instabilitäten entgegenzuwirken.

Dabei handelt es sich nicht um ein isoliertes Trainingsprogramm, sondern Körper und Geist arbeiten zusammen. In der gegenwärtigen, schnellebigen Zeit wird die Gesundheit des Einzelnen von physischem und psychischem Stress, dem er häufig permanent ausgesetzt ist, bedroht. Stress und Erschöpfung entstehen häufig durch eine schlechte Haltung, einen unausgeglichenen Körper oder falsche Atmung und stellen eine Beeinträchtigung der individuellen Leistungsfähigkeit dar. Bei der Pilatesmethode spielt die Atmung eine entscheidende Rolle, da sie die Bewegungsintention unterstützt, den Körper mit Sauerstoff versorgt, den Stoffwechsel aktiviert, Konzentration fördert und zur innren Ruhe und Entspannung beiträgt. Diese Art des körperlichen Trainings stärkt und dehnt also nicht nur die Muskeln, sondern dient auch in hervorragender Weise der Stressregulation jedes Einzelnen.

Alle Bewegungen entpringen im Pilatestraining aus der Körpermitte („Powerhouse“) und beginnen von dort aus in die Extremitäten zu fließen. Für fließende Bewegungen ist durchgängiges Atmen die Grundlage. Es ist nicht entscheidend wie oft ein Übung wiederholt wird, wichtiger ist die Korrektheit der Bewegungsausführung und die Kontrolle über den gesamten Körper.

 

Pilates


Durch Steigerung an Wohlbefinden lernt der Mensch, Verantwortung und Kontrolle für seinen Körper und seine Gesundheit zu übernehmen.

 

Marion Kalchschmid, Murnau 2009